Bringen Sie Farben in die dunkle Jahreszeit!

„Farben“ sind die am wenigsten teure Möglichkeit, Ihr Heim aufzuwerten und eine Wohlfühlatmosphäre in die eigenen Vier-Wände einziehen zu lassen. Bedenken Sie dabei, dass Farben einen großen Einfluss auf die Größe, die gefühlte Temperatur eines Raumes und damit auch direkt auf Ihre Stimmung hat.

Warme Farben wie z. B. Orange-, Rot- und Brauntöne lassen einen Raum wärmer wirken. Sie sind also besonders für Räume geeignet, die nach Norden ausgerichtet sind und demnach weniger Sonnenlicht empfangen. Ebenso wirkt die Farbpalette der warmen Töne anregend und aktivierend, so dass sie besonders empfehlenswert für die Wandgestaltung im Wohnbereich, der Küche und im Arbeitszimmer sind. In Ruheräumen hingegen sollten sie demnach gemieden werden.

Dunkle und warme Töne lassen einen Raum kleiner erscheinen und verbreiten Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Sie bieten sich damit für große Räume an. Bei nicht optimalen Zimmerproportionen z. B. wenn ein Raum sehr lang und schmal geschnitten ist, kann eine einzeln gestrichene Wand durch die richtige Farbwahl in einem dunklen, warmen Ton optisch „herangezogen“ werden.

Kleine Räume hingegen sollten in hellen und eher kalten Tönen gestrichen werden, um dem Raum mehr Weite und Großzügigkeit zu verleihen. Dazu eignen sich besonders helle Blau- oder Graunuancen. Gleichzeitig kühlen kalte Farben den Raum optisch ab, und sind daher eher für Räume mit hoher Sonneneinstrahlung geeignet, sprich Räume, die nach Süden/ Südwesten gerichtet sind. Gleichzeitig wirken kalte Farben entspannend und beruhigend. Somit haben sie eine förderliche Wirkung auf das Wohlempfinden in Schlaf- oder Gästezimmern.

Sollten Sie keine Lust haben, Ihren Wänden einen neuen Anstrich zu verpassen, setzen Sie doch einfach Farbakzente durch farbige Möbelstücke. Achten Sie auch hierbei darauf, dass es in einem Wohnbereich nicht zu bunt wird. Empfehlenswert ist es, wenn ein einheitliches Farbkonzept pro Wohnbereich vorherrschend ist. Entweder Sie bewegen sich innerhalb verschiedener Nuancen eines Farbtons (z. B. verschieden ausgeprägte Blautöne) oder Sie verwenden Komplementärfarben (wie z. B. Lila und Gelb) umgeben von einem neutralen Hintergrund (z. B. Creme), was zu einem anregenden Spannungsfeld führt. Die Möbelkonstellation sollte in jedem Fall ein harmonisches Gesamtbild mit der restlichen Gestaltung des jeweiligen Wohnbereiches ergeben.

Larissa Tepas

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